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Nachname, Vorname der Autor/inn/en: Schmitt, Katharina
Publikationsjahr: 2018
Titel: Kommunikations-TAnDem bei pflegenden Angehörigen - Auswirkungen auf die Kommunikation und Aktivität der Patienten mit Demenz im Alltag
Schlagworte: Demenz, pflegende Angehörige, Kommunikation
   

Abstract:

(Das Abstract sollte Angaben zur zentralen Fragestellung und zu Ergebnissen/zum Fazit der Arbeit enthalten sowie auf kritische Aspekte und die praktische/klinische Relevanz der Ergebnisse eingehen)

Fragestellung:

Im Verlauf dieser Bachelorarbeit soll die Frage geklärt werden, ob nach der Durchführung des Kommunikationstrainings für Angehörige von Demenzpatienten (Kommunikations-TAnDem) bei pflegenden Angehörigen von Patienten mit Demenz Verbesserungen in der alltäglichen Kommunikation der Demenzpatienten anhand des ‚Zürcher Fragebogen zur Aktivität und Kommunikation im Alltag‘ (Z-FAKA) erkennbar sind.

Methode / Vorgehen:

Im Rahmen einer Bachelorarbeit nahmen zwei Probandinnen mit einem Durchschnittsalter von 72.5 (±0.71) Jahren, die ihre Ehemänner mit Demenz pflegten, an dem Training teil und bildeten die Interventionsgruppe. Im Prätest-Posttest-Design wurden der Z-FAKA unmittelbar vor und eine Woche nach dem sechswöchigen Training abgenommen.

Ergebnis:

Die Probandinnen zeigten, verglichen mit den Ergebnissen des Prätests, im Posttest eine minimale Steigerung des Gesamtergebnisses anhand des Z-FAKA. Die sprachliche Symptomatik der Patienten mit Demenz verbesserte sich zwar nicht wesentlich, jedoch veränderte sich die Wahrnehmung dieser bei den Angehörigen. Durch die Aufklärung der Angehörigen über die Kommunikation mit Menschen mit Demenz waren sie in der Lage, neu erlernte Kommunikationsstrategien gezielt anzuwenden und bewerteten einige kommunikative Einschränkungen positiver.

Schlussfolgerung:

Das Kommunikations-TAnDem erscheint ein geeignetes Training zu sein, um die Kommunikationskompetenzen der pflegenden Angehörigen zu verbessern. Weitere Studien sind erforderlich, die die Wirksamkeit auf die sprachliche Aktivität und Kommunikation des Menschen mit Demenz näher untersuchen.

Relevanz für die logopädische Praxis:

Aufgrund des demografischen Wandels wird erwartet, dass die Zahl der Patienten mit Demenz in Zukunft weiter ansteigt. Folglich sollte die logopädische Versorgung auf diese Patientengruppe angepasst werden. Eine Evaluierung und Weiterentwicklung logopädischer Therapiekonzepte ist für die hier untersuchte Zielgruppe notwendig.


   
Art der Publikation: Bachelor-Arbeit
Fachlicher Schwerpunkt: Sprache
Studiendesign: Sonstiges
   
Wurde diese Arbeit bewertet? Ja
   
Probandenprofil:  
Einschlusskriterien:

- Pflege eines Angehörigen, der an Alzheimer- oder vaskulärer Demenz erkrankt ist

- Motivation, neue Kommunikationskompetenzen zu erlernen und umzusetzen
Ausschlusskriterien:

- erkrankter Angehöriger leidet an einer anderen Demenzform als der Alzheimer- oder vaskulären Demenz

- erkrankter Angehöriger leidet an einer Demenz im Rahmen einer anderen Grunderkrankung (z.B. M.Parkinson)

- Vorliegen einer psychischen Erkrankung bei den pflegenden oder erkrankten Angehörigen

- Teilnahme an einem ähnlichen Training oder Fortbildung zur Förderung der Kommunikationskompetenzen pflegender Angehöriger


Anzahl (n=?): 2
   
Datenerhebung: Fragebogen
 
   
Datenanalyse:  
          Beschreibung der Methoden/Verfahren der statistischen Datenanalyse:

Zwei Probandinnen mit einem Durchschnittsalter von 72.5 (±0.71) Jahren, die ihre Ehemänner mit Demenz pflegten, nahmen an dem Training teil und bildeten die Interventionsgruppe. Im Prätest-Posttest-Design wurden die Ergebnisse des Z-FAKA unmittelbar vor und eine Woche nach dem sechswöchigen Training erhoben.

 
          Eingesetzte Software:
   
   
Zugriff:  
Publikation als Volltext: PDF document Bachelorarbeit_KSchmitt_KommunikationsTAnDem bei pflegenden Angehörigen.pdf
oder Link (URL) zur Publikation:
   
Zitation (Beispiel): Schmitt, Katharina (2018) Kommunikations-TAnDem bei pflegenden Angehörigen - Auswirkungen auf die Kommunikation und Aktivität der Patienten mit Demenz im Alltag. Frechen: evidenssst.org
   
 

 


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